Der Schützengraben am Schafkopf

Hier sollte St. Ingbert durch den Volkssturm gegen die einmarschierende US Army verteidigt werden. Mitte März 1945 befand sich St. Ingbert in unmittelbarer Nähe der Front. Die Stadt wurde beschossen. Am 19. März räumte die deutsche Wehrmacht die Stadt. Ein Sprengkommando zerstörte fast alle Eisenbahnbrücken der Stadt.

Major Philipp Schwalbach war damals Kommandant des St.Ingberter Volkssturms. Er entliess die im Einsatz stehenden Männer und riskierte damit sein Leben.

Am 20. März rückten amerikanische Soldaten über die Teufelsinsel  ein.

Der St.Ingberter Bergmann Jakob Dörr ging den Truppen in der Ensheimer Straße entgegen. Jakob Dörr war 1927 in die USA eingewandert und hatte die amerikanische Staatsbürgerschaft erworben. Er kam 1939 nach St.Ingbert zurück. Der Kriegsausbruch verhinderte seine Rückkehr in die USA. Der englischen Sprache mächtig, erklärte er dem leitenden amerikanischen Offizier die Bereitschaft der Stadt , sich kampflos zu übergeben. Er führte die amerikanischen Truppen über die noch intakte Brücke auf der Teufelsinsel ins Stadtzentrum.

philipp schwalbach    jacob doerr

Philipp Schwalbach und Jakob Dörr verdankt die Stadt St. Ingbert,
dass die Einnahme der Stadt kampflos erfolgte.

Auf den Folgenden Seiten finden Sie 2 Sonderseiten der
Saarbrücker Zeitung.

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Der Gedenkstein wird gesetzt

Vorerst noch verhüllt.

Doch die offizielle Übergabe an die Stadt musste coronabedingt leider abgesagt werden.
Aber für dieÖffentlichkeit wurde er bereits entpackt

 Übergabe des Gedenkstein an die Stadt St. Ingbert wegen Corona leider nur im kleinen Kreis

Ortsvorsteherin Stadt St. Ingbert Irene Kaiser - Heimmat- und Verkehrsverein Konrad Weisgerber
Im Hintergrund sieht man noch Reste des Schützengrabens

von links nach rechts: Heimat- und Verkehrsverein Nico Lindinger, Franzl Döring, Thomas Berrang,
Dieter Wrtz, Konrad Weisgerber,  Ortvorsteherin Stadt St. Ingbert Irene Kaiser

Bildquelle: Stadt St. Ingbert Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation